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Schon wieder ein Jahr um, heidenei! Und es war ein aufregendes Jahr! Ich hoffe das neue wird genauso spannend. Beschenkt habe ich mich mit einem Sitzsack, einem Mixer uuuuuuund einem neuen iPod touch. Endlich ein iPod mit einer Kamera (auch wenn sie lausig ist) – endlich diese ganzen tollen Fotoapps ausprobieren! Whee, ich bin so happy! Auch sehr nett: Facetime. Videotelefonie ist für Fernbeziehungen ein ganz großes Zückerli!

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wachstum verändert

the view from the bathtub

Gah, dieses Leben-Dings, das wird nie irgendwann mal einfach, oder? Nachdem die Unzufriedenheit stetig zugenommen hat, hab ich mir frei genommen und mein Hirn entknotet. Und nachdem ich all die Knoten aufgelöst hatte, war mir klar dass sich nicht nur etwas sondern was ganz bestimmtes ändern muss. Heureka!

Leben umkrempeln ist nie einfach, aber ich tu’s jetzt einfach mal. Raus aus der ewig gleichen Routine, rein in Dinge anders machen. Die Welt wird nicht untergehen, wenn ich nicht jeden Morgen pünktlich um halb 9 an meinem Schreibtisch sitze. Wozu hat man schon den Luxus Gleitzeit, wenn man ihn nicht wirklich nutzt?

Und nebenbei wird vielleicht der ein oder andere öftere Blogpost hier abfallen.

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wochenschau 25.07.2011

Diese Woche teste ich die Wandlungsfähigkeit eines grauen Kleides, genieße die ungeplanten Nebeneffekte und hadere erneut mit meiner Freizeit.

Man kann sich natürlich im Hinblick auf das Weltgeschehen die Frage stellen, ob es nicht Wichtigeres zu schreiben gäbe, als Mode. Nun, ich werde mir nicht von abscheulichen Menschen die Laune verderben lassen, sonst würde ich meines Lebens nicht mehr froh. Gelegentlich habe ich dennoch den Wunsch ein Einwegticket nach Utopia zu buchen.

Source: barontieri.deviantart.com via Diana on Pinterest

An sich war diese Woche jedoch relativ banal und ereignislos, ein nicht beklagenswerter Zustand. Meine Kreativität hat sich damit beschäftigt aus den vielen Teilen in meinem Kleiderschrank möglichst viele bunte Kombinationen für ein graues Kleid auszudenken.

Meine liebste Kombination war eine ähnlich dieser hier:

grey dress challenge #2: grey in grey, with some redgrey dress challenge #2: grey in grey, with some red by himmelskratzer

Auch wenn ich leider weder eine D&G Lederjacke noch diesen tollen Regenschirm besitze.

Der Rock von dem ich letzten Sonntag gesprochen habe, ist fast fertig. Hurra! Da mir diese Woche allerdings Elternbesuch ins Haus steht, ist es fraglich ob ich den bis nächsten Sonntag soweit kriege dass ich ihn vorführen kann. Wir werden sehen. Weil mit meiner Freizeitgestaltung ist es immernoch nicht weit her. Und es nervt mich kolossal. Ich hätte zwar kein Problem das meiste auf das Wochenende zu verlegen, wenn ich mich dann nicht so oft zwischen den heiligen drei Grälen “Freund”, “Freunde” und “Hobbies” entscheiden müsste. Diese Woche werde ich ein paar Experimente bezüglich meiner Tagesgestaltung machen, ich werde berichten wie es sich entwickelt.

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wochenschau 17.07.11

Diese Woche versuche ich die Nerven zu behalten, befreie endlich mein Badezimmer von einer scheußlichen Farbkombination, erfinde den Selfish Saturday und kriege trotzdem mehr erledigt als geplant.


Source: steampunk-beauties.tumblr.com via Diana on Pinterest

Ah, es gibt Momente da wünschte ich mir, ich könnte wie mein Alter Ego Captain Lilla einfach in ein Flugzeug steigen und Abenteuer erleben. Diese Woche war definitiv eine von der Sorte bei der man sich schon am Montag wünscht es wäre Freitag. Die Firma wurde auditiert, aber anders als in A Chorus Line mussten wir nicht vortanzen. Trotzdem hatten wir alle einen fürchterlichen Anfall von Lampenfieber. Dann ist meine Chefin am Freitag für 3 Wochen in den Urlaub gefahren und wollte dementsprechend viel geschafft kriegen. Ich hab mich am Freitagnachmittag gefühlt als hätte man mich rückwärts durch eine Hecke gezogen und anschließend in den Häcksler gesteckt. Thank god it’s Friday mit einem Triple Halleluja. Und bunten Zuckerstreuseln.

Deswegen wollte ich eigentlich gestern garnicht tun. Höchstens einkaufen. Aber dieses faul auf dem Sofa liegen entwickelte sich dann zu einem äußerst produktiven Samstag. Und ich hatte trotzdem Zeit die Sonne auf dem Balkon zu genießen. Vielleicht ist nichts tun wollen das Rezept um möglichst viel geschafft zu kriegen?

Heute hat es dann Bindfäden gegossen und so war dieser Sonntag der perfekte Tag endlich mein Badezimmer zu streichen. Sieben Monate auf eine Wand zu schauen, die zur Hälfte Rostrotbraun und zur Hälfte Babyhimmelblau gestrichen und mit weiß gespachtelten Bohrlöchern verziert ist, ist zu lang. Einen Nachmittag später strahlt mein Bad in Weiß. Hurra! Und ich werde niemals Wände zweifarbig streichen, ich schwör’s! Selbst die rote Wand im Wohnzimmer war schneller weiß. Aber ich frag mich sowieso wie man in einen Raum der nur Glasbausteine als Fenster hat (und noch eine “richtiges” Fenster davor!) eine Wand in einer dunklen Farbe streichen kann. Zuviel Make over TV geschaut?

Das einzige was ich dieses Wochenende nicht geschafft habe – weil ich dann vorhin doch lieber Scooby Doo geschaut habe – ist meinen Rock fertig zu nähen. Dabei wäre er der perfekte Rock für meine furchtlose Lilla. Vielleicht morgen.


Source: interioralchemy.tumblr.com via Diana on Pinterest

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wochenschau 10.07.2011

In welcher ich eine alte Liebe wiederentdecke und darüber fast die Realität vergesse,

Ich habe irgendwann während meines Studiums aufgehört Bücher zum Vergnügen zu lesen. Dabei habe ich eigentlich immer gelesen, seitdem ich diese wundervolle Kunst beherrsche. Die Buch-Diät hatte mehrere Gründe. Zum Einen konnte ich nicht ohne schlechtes Gewissen lesen wenn ich eigentlich Seminare vorbereiten sollte. Zwar habe ich immernoch die Bücher gelesen die mir mein Englisch-Studium einhandelte – was mir allerding durchaus einige Neuentdeckungen ermöglichte, wie Jane Austen und David Lodge. Dann hat das Studium der englischen Literatur auch die unangenehme Nebenwirkung, dass man ein bisschen snobistisch wird. Ich konnte und wollte kein Chick Lit mehr lesen, und diese pseudo-emanzipatorischen Historienschinken, die mir meine Mutter immer andrehen wollte, vertrugen sich mit meinem Geschichtsstudium nicht. Fantasy – die ich bis Tolkien geliebt hatte – kam mir vor wie eine ewige Wiederholung. Gruppe X muss Gegenstand Y an Ort Z retten/zerstören und dafür durch Land Hullabaloo reisen und zigstausend Gefahren überstehen. Und dann das Internet… Zeitgrab in jeder Hinsicht, aber was das Lesen angeht ganz besonders.

Nun, das Studium ist vorbei, der Arbeitsumstellungsschock verarbeitet und das Internet ist nicht mehr so spannend. Der Zufall wollte es, dass ich ausgerechnet im Internet über Bücher stolperte die sich sehr lesenswert anhörten. Amazon, mein liebster Lieblingsbuchladen, lieferte gewohnt schnell. Und dann passierte etwas von dem ich dachte dass ich das garnicht mehr könnte. Ich versank für ein wundervolles Wochenende zwischen den Seiten. In einer anderen Welt. Realität nicht mehr vorhanden. Drei Bücher in drei Tagen ist zwar ein Lesemarathon der nicht empfehlenswert ist, aber ich hatte diesen Kurzurlaub wohl nötig.

Alte Gewohnheiten sterben bekanntlich nur schwer – scheint als hätte diese alte Gewohnheit nur darauf gewartet mich in einem schwachen Moment zu erwischen. Um es anders auszudrücken: Ich bin diese Woche zum Teil sehr spät ins Bett, weil ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen.
Und seitdem habe ich eigentlich immer ein Buch in den Händen, sobald ich kann. Hach.

Wer ebenfalls in diese Bücher abtauchen will, dem lege ich sie natürlich gerne ans Herz: Soulless, Changeless und Blameless von Gail Carriger. Man muss aber Werwölfe, Vampire und Etikette mögen. ;)

Ich hoffe die kommende Woche beinhaltet mehr Action.

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wochenschau XXL edition

Diese Woche tauche ich aus der Versenkung auf, befürchte einen Moment mir EHEC eingefangen zu haben, reise durch die Weltgeschichte und ertrinke beinahe in Arbeit.

Source: weheartit.com via Diana on Pinterest

Nachdem ich die letzt Wochenschau veröffentlicht hatte, verbrachte ich eine unangenehme Nacht damit, meinem Mageninhalt dabei zuzuschauen, wie er im Abfluss verschwindet. Not funny. Es war allerdings nicht EHEC, hurra. Trotzdem wurde aus der 3-Tage-Arbeitswoche dann eine 1-Tag-Arbeitswoche, was in einer seeeeeeehr stressigen Folgewoche mündete. Und zwischendrin war ich auch noch bei meinen Eltern. Über den Feiertag.
Das war zwar wunderschön, und ich hab den Garten genossen, die liebe Miss K. in Stuttgart getroffen und in meinem persönlichen Shoppingmekka ein paar schöne Sachen gefunden – aber erholsam war das alles nicht.

Das alles resultierte dann darin, dass ich das Pfingstwochenende mehr oder weniger komplett verschlafen habe. Nachdem aber jetzt der mich und meine Chefin so stressende Event ENDLICH über die Bühne ist, sollte sich mein Leben wieder normalisieren. Bis August oder so. Dann geht’s wieder los.

retropolis

Dieses wunderbare Bild wird hoffentlich, sobald es den Atlantik oder andere Untiefen überquert hat, meine Wohnzimmerwand zieren. Der Künstler, Bradley W. Schenck, hat auch eine faszinierende Webseite namens “Thrilling Tales of the Downright Unusual” auf der er interaktive und lineare Geschichten veröffentlicht. Sehr sehr lesenswert.

Außerdem habe ich es irgendwie in all dem Stress und Chaos und Theater geschafft, mich auf meine 4 Buchstaben zu setzen und Captain Lilla wieder durch die Weltgeschichte zu schicken. Etwas weniger Steam-, dafür mehr Dieselpunkig (oder sogar Atompunkig? Ich warte auf den Solarpunk.) und mit neuem Sidekick. Im Moment macht ihnen eine riesige Gottesanbeterin das Leben schwer. Go, have a look!

Und über mein absolutes Lieblingszeitgrab (direkt nach Pinterest) – tvtropes.org habe ich auch noch eine Buchserie entdeckt, die mich tatsächlich dazu verleitet hat, die ersten 3 Bände zu bestellen. Die Dresden Files. Mystery meets Fantasy. Yay! Bisher werden alle Versprechen gehalten, ich bin begeistert.

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wochenschau 29.05.2011

Diese Woche verliebe ich mich unsterblich in Gene Kelly, singe im Regen und drucke Poster.

gene kelly

Greetings, ihr Eichhörnchen in den weiten Wäldern des Internets, wie war eure Woche? Meine war leider genauso hektisch und chaotisch wie die davor. Was bin ich froh dass die kommende nur 3 Arbeitstage lang sein wird. Dieses Bundesland und seine vielen Feiertage sind toll!

Ein Grund warum diese Woche so hektisch war: Poster. Eine meiner vielen Aufgaben – und es ist eine meiner Lieblingsaufgaben direkt nach Logos designen – ist das Setzen von Postern für Kongresse. Gerade habe ich zwei davon in der Mangel gehabt, und das bedeutet viel Hin und Her zwischen mir, dem Projektleiter, dem Sponsor und dem wissenschaftlichen Leiter. Soviel Hin und Her dass ich den Druck von einem Poster nochmal Stoppen musste, weil es eine Last Minute Änderung gab. Aber es wurde doch noch pünktlich fertig, phew.

Und all der Stress wäre wirklich stressig gewesen, hätte ich nicht dieses wundervolle Musicalfilmdings namens “Singin’ in the Rain” entdeckt. Gene Kelly! Donald O’Connor! Stepptanz! Alberne Sing- und Tanznummern… *schmelz* Und eigentlich bin ich ja nun überhaupt keine, die Filmstars anschmachtet, aber Gene Kelly ist wirklich ein einziges *haaaaaaaach* mit Herzchenaugen.

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montagsbild

jello
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Götterspeise! Einen süßen Start in die neue Woche wünsche ich allen meinen Lesern.

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wochenschau

Oh boy, was für eine Woche. Wir hatten zwei Tage lang externen Besuch in der Firma – und als Defakto-Vorzimmerdame muss ich dann natürlich auch so aussehen. Channel your inner Steampunk – im Nadelstreifenkleid mit den besten Volants ever bekam ich sogar ein Kompliment vom Busfahrer und die Order meiner Chefin, mindestens einmal im Monat so rumzulaufen. Uhm, okay. Dabei hatte ich nicht mal meine Goggles an!
Was mir die Woche auch gezeigt hat: Hohe Hacken sind eeeeeeevil. Es ist mir absolut s c h l e i e r h a f t wie manche Frauen jeden Tag in (hohen) Absätzen verbringen können.

Mal abgesehen davon dass (fast) die ganze Firma 2 Tage geschniegelt und gestrählt herumgelaufen ist, war es auch eine unglaublich arbeitsreiche Woche und ich war am Freitag dementsprechend platt. Aber zu einem netten Dinner mit Freund im Gleis 1 in Hugstetten hat es dann grad noch gereicht. Inklusive romantischem Spaziergang in warmer lauer Luft zurück. *squee*

Am Samstag waren wir bei der bezaubernden Rebecca zur Geburtstagsparty eingeladen. Ich träume immernoch vom Büffet. Es gab unter anderem wundervoll leckere kleine Teigtäschchen und Tabouleh nach dem man sich alle 10 Finger schlecken kann.

Und gerade kommen der Freund und ich von einem kleinen Spaziergang zurück, bei dem wir mitten in der Dreisam auf Baumstämmen saßen, die Füße ins Wasser baumeln ließen und Seifenblasen geblasen haben. Bliss! Dass ich dazu noch meinen Lieblingsrock anhatte und einen Hut hat dem ganzen Abenteuer noch die Stilkrone aufgesetzt. :D

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shell
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Ein neuer Montag – und wer wäre nicht lieber am Strand, Muscheln sammeln?

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